Neues zur Vermessung des Wissenschaftssystems

Archiv:  iFQ beendet erfolgreich STI 2013 und anschließende European Summer School for Scientometrics

Die diesjährige Science and Technology Indicators Conference – STI 2013 – stand in diesem Jahr unter dem Titel "Translational twists and turns: Science as a socio-economic endeavor". Das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) hatte als Ausrichter der zum 18. Mal stattfindenden internationalen Fachkonferenz vom 4. bis 6. September 2013 nach Berlin eingeladen. Mehr als 80 Referentinnen und Referenten – ausgewählt in einem internationalen Begutachtungsprozess – stellten dabei neueste Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen auf dem Gebiet der Messung von wissenschaftlichen Leistungen und der Bestimmung ihres gesellschaftlichen Nutzens vor. Zusammen mit knapp 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde nicht zuletzt intensiv diskutiert über:

  • die Leistungsmessung von und an Hochschulen, wie sie etwa im Rahmen von Drittmittelwettbewerben, leistungsorientierten Mittelvergaben, Benchmarkings, Rankings, Ratings und Evaluationen eine wesentliche Rolle spielt,
  • die Beurteilung von einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Standards in einzelnen Disziplinen, und
  • die Definition und Beurteilung des Wissenstransfers in gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche.

Alle Ergebnisse der STI 2013 sind dokumentiert in einem Konferenzband, der kostenlos abrufbar ist.
Impressionen von der Konferenz …

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Im Anschluss an die STI 2013 fand vom 8. bis 13. September 2013 die diesjährige European Summer School for Scientometrics (esss) statt. Gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Leuven hat das iFQ zum vierten Mal ein aktuelles Weiterbildungsprogramm zum Umgang mit Daten des Wissenschaftssystems, zur Erstellung, Handhabung und Interpretation von Indikatoren sowie zu quantitativen Analysen im Bereich von Forschung und Entwicklung zusammengestellt. Die esss erfreute sich auch in diesem Jahr wieder großen Interesses und war frühzeitig mit internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wissenschaftspolitik, Forschungsmanagement und Wissenschaftsforschung ausgebucht.

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