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ProFile-Promovierendenpanel

Promovierende stellen im deutschen Wissenschaftssystem noch immer eine weitgehend unbekannte Größe dar. Bereits die einfache Frage, wie viele Personen gegenwärtig an deutschen Hochschulen promovieren, kann auf der derzeitigen Informationsgrundlage nur sehr unzureichend beantwortet werden. Folglich ist es kaum möglich, solide Aussagen über die Bedingungen, die Verläufe und den Erfolg von Promotionen zu treffen. Dabei wiegen diese Informationsdefizite umso schwerer, als die Promotion in den letzten Jahren vermehrt in den Blickpunkt verschiedener wissenschaftspolitischer Interessen gerückt ist. Zum einen haben sich durch die Zunahme strukturierter Promotionsangebote (Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen, Promotionsstudiengänge etc.) die Bedingungen, unter denen in Deutschland promoviert wird, deutlich verändert. Zum anderen hat die Frage einer geeigneten Qualitätssicherung von Promotionen durch die mediale Präsenz einzelner Plagiatsfälle an Bedeutung gewonnen.

Das iFQ hat aufgrund der unbefriedigenden Datenlage das ProFile-Promovierendenpanel ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Längsschnittstudie zur Situation von Promovierenden und ihren berufliche Karrieren im Anschluss an die Promotion. Seit April 2009 werden Doktorandinnen und Doktoranden unterschiedlicher Hochschulen und Einrichtungen in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Promotionsbedingungen und Karriereverläufe befragt. Das Ziel des ProFile-Promovierendenpanels ist es, die Determinanten der Karriereentwicklung von Promovierenden zu identifizieren und Informationen über die Promotionsbedingungen unter Berücksichtigung internationaler Vergleiche bereitzustellen. Dabei wird dem Einfluss von strukturierten Promotionsprogrammen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Laufzeit: seit 2006
Finanzierung: DFG, BMBF
Ansprechpartner: Prof. Dr. Stefan Hornbostel, Jakob Tesch, Janine Lange, Anja Oppermann
Homepage: Hompage des Projektes ProFile