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iFQ - Akademische Spin-offs (Michael Sondermann)

Akademische Spin-offs
Michael Sondermann © April 2009

Die (staatliche) Förderung von Spin-off-Unternehmensgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen – sogenannten ‚akademischen’ Spin-offs – hat sich in Deutschland seit den 90er Jahren verstärkt zu einem Transferkanal neuer wissenschaftlich-technologischer Erkenntnis aus der Forschung in die Wirtschaft entwickelt. Die Einrichtungen wollen durch akademische Spin-offs zur Verwertung ihrer Forschungsergebnisse beitragen und Impulse für wirtschaftliche Entwicklungen liefern. Im Wandel hoch entwickelter Volkswirtschaften hin zu sogenannten wissensintensiven Ökonomien (man spricht in diesem Zusammenhang von Information – anders: Wissen – als zusätzlichem Produktionsfaktor) wird gerade diesem Unternehmenstypus eine besondere Rolle zugewiesen (Egeln et al. 2002). Durch die Nutzbarmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse seien sie in besonderem Maße geeignet, Lösungen für drängende gesellschaftliche Probleme – beispielsweise im Bereich der Medizin – bereitzustellen und zur Stärkung zukunftsträchtiger Wirtschaftszweige beizutragen (Hemer, Berteit et al. 2006: 63). Dabei ist der Transfer durchaus keine Einbahnstrasse, auch die Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Mutterorganisationen der Spin-offs profitieren. Pleschak nennt als mögliche Vorteile für die Mutterorganisationen u.a. die Verwertung von Forschungsergebnissen und die stärkere Einbindung von Marktdesiderata in die öffentliche Forschung und Entwicklung sowie eine deutlich umfangreichere und effizientere Möglichkeit der Erprobung und Testung von Arbeitsergebnissen in konkreten Anwendungskontexten (2002: 163). Hinzu kommt bei wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen ein verbessertes Arbeitsplatzangebot (durch die oftmals zu beobachtende Standorttreue in räumlicher Nähe) für Studierende und Doktoranden der Muttereinrichtung. Diese Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft ist als Facette einer sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs verstärkenden Entwicklung zu sehen. Schmoch spricht in seiner umfassenden Analyse zu Interaktionen zwischen Hochschul- und Industrieforschung von einer deutlichen quantitativen Zunahme der Verzahnung dieser beiden Bereiche, die zu einer neuen Qualität im Verhältnis von Hochschulen und Wirtschaft geführt habe (2003: 366). Der Technologie- bzw. allgemeiner Know-How-Transfer „über Köpfe“ – wie es bei den Spin-offs der Fall ist – sei Ausdruck dieser Entwicklung.

Was genau sind nun akademische Spin-offs, wie unterscheiden sie sich von anderen Gründungsformen aus Wissenschaft und Forschung, welche Eigenschaften zeichnen sie aus und – nicht zuletzt – wird ihr ökonomischer Impact den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, gerecht?
Ein Spin-off ist eine selbständige und originäre Gründung, d.h. die Gründer übernehmen das wirtschaftliche Risiko und das Unternehmen baut nicht, wie bei einer derivativen Gründung, auf bestehenden Strukturen auf, sondern wird im Wesentlichen neu geschaffen. Diese Gründung ist Ergebnis des Transfers sowohl von Personen als auch von Know-how aus einer „Muttereinrichtung“ (Hemer, Berteit et al. 2006, Schamp 2000). Beim akademischen Spin-off kommen nun weitere Merkmale hinzu: Die Gründer bauen den Gegenstand der unternehmerischen Tätigkeit auf Erkenntnissen auf, die sie im Rahmen ihrer Arbeit als Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen an einer Forschungseinrichtung/Hochschule erworben, nicht selten sogar generiert haben. Das „akademische“ Moment des hier besprochenen Spin-off-Typus’ besteht also darin, dass die Gründung aus dem wissenschaftlichen Umfeld heraus erfolgte (Hemer, Berteit et al. 2006: 63). Innerhalb dieses übergeordneten Begriffsverständnisses finden sich eine Reihe von feineren Auslegungen: Egeln et al. sprechen beispielsweise bei Spin-offs, deren „konkrete Forschungsergebnisse oder neu entwickelte Methoden in das Gründungsobjekt eingeflossen sind“ von „Verwertungs-Spin-offs“; hingegen bei solchen, wo „eher besondere Fähigkeiten und Kenntnisse, die einer der Gründer sich in der Wissenschaft angeeignet hat, unverzichtbar für das neue Unternehmen waren“ von „Kompetenz-Spin-offs“ (2003: 35). Andere Arbeiten messen im Rahmen ihrer Begriffsabgrenzungen dem Faktor Innovation und dessen wirtschaftlicher Verwertung als Wesensmerkmal der Neugründung hohe Bedeutung bei (Knecht, 1997: 32). Allen Definitionen gemein ist jedoch, dass eines der Gründungsmitglieder vor der Unternehmensgründung als Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerin in einer Forschungseinrichtung tätig gewesen sein muss. Absolventen, die nach ihrem Studienabschluss ein Unternehmen gründen, sind demnach nicht Gründer oder Gründerinnen eines Spin-offs. Man spräche in diesem Fall von einem (akademischen) Start-up.

Mittlerweile liegen eine Anzahl von Studien vor, die Merkmale akademischer Spin-offs beschreiben und Determinanten für ihre wirtschaftliche Prosperität identifizieren. Einige der in diesen Studien untersuchten Aspekte werden im Folgenden beispielhaft dargestellt: Als vorteilhaft für die Startphase der Spin-offs hat sich die Vereinigung von Forschendem und Entrepreneur in einer Person erwiesen. Sie garantiert durch den persönlichen Bezug des Gründers oder der Gründerin zum Unternehmensgegenstand eine hohe intrinsische Motivation, das Projekt zu einer „Erfolgsstory“ werden zu lassen. Jedoch besteht hierin auch eine der möglichen Gefahren: Es können kognitive Lock-ins entstehen. Der/die Unternehmensgründende „verbohrt“ sich trotz mahnender ökonomischer Misserfolge in die unternehmerische Umsetzung der eigenen Ideen. Gründungen durch Teams haben sich in diesem Kontext als eine Variante erwiesen, der mit größerer Wahrscheinlichkeit nachhaltiger ökonomischer Erfolg beschieden ist. Die Teamdynamik wirkt als Regulativ dem beschriebenen Lock-in entgegen. Als vorteilhaft hat sich darüber hinaus erwiesen, gezielt betriebswirtschaftliche Kompetenz einzubeziehen. Erfolg versprechend sind demnach Gründungen bei denen Ingenieur- und Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Ökonomen zusammenarbeiten. Eine gewisse Teamgröße – Hemer, Schleinköfer et al. sprechen von maximal fünf Personen (2006: 41) – sollte dabei nicht überschritten werden, weil dann die Wahrscheinlichkeit sinke, dass „die Chemie unter den Gründern stimmt“ (ebendar). Untersuchungen zeigen, dass der Durchschnitt je nach Abgrenzung der Begriffsdefinition für akademische Spin-offs – und damit zwangsläufig auch der Grundgesamtheit – zwischen 1,4 und 2,8 (ADT 1998, Egeln et al. 2003) Gründern je Unternehmen liegt.

In welchen Branchen werden akademische Spin-offs vorrangig gegründet? Nach Egeln et al., die sich auf Unternehmen innerhalb der forschungs- und wissensintensiven Branchen konzentriert haben, verteilen sich die Spin-offs innerhalb dieser Branchen auf drei große Bereiche:

10%   Hightech-Industrie (forschungsintensives verarbeitendes Gewerbe, bspw. Biotechnologie, Medizintechnik, Optik etc.)
45%   technologieorientierte Dienstleistungen (physikalisch-technische Labors, Telekommunikation, technische Büros, Software/EDV-Beratung etc.)
45%   wissensintensive Dienstleistungen (Medien, Verlage, Gesundheitsdienste, Steuerberatung etc.)

(2002: 14ff).

Der überwiegende Teil der Gründungen fällt demnach auf den tertiären Sektor. Nur die 10% der akademischen Spin-offs im Bereich der Hightech-Industrie sind direkt in der Erforschung und Entwicklung tätig.

Wie steht es um den geschäftlichen Erfolg akademischer Spin-offs, um Wachstum und Gewinn? Der Grad unternehmerischen Erfolgs ist immer auch davon abhängig, welche Indikatoren als Maß herangezogen werden. Hemer, Schleinkofer et. al. haben für ein Sample von 39 Unternehmen (aus einer Grundgesamtheit von insgesamt 800 bundesweit identifizierten akademischen Spin-offs) im Scoring-Verfahren, basierend auf sechs Indikatoren, eine Analyse durchgeführt. Sie untersuchten u.a. kontinuierliche Gewinnerzielung, Überlebensdauer sowie gleichzeitiges Beschäftigungs- und Umsatzwachstum (2006: 37). Für das genannte Sample konnte gezeigt werden, dass 28 Spin-offs erfolgreich bzw. zumindest auf einem Erfolg versprechenden Entwicklungspfad waren, während dieses für 11 Unternehmen gemessen an den ausgewählten Indikatoren nicht zutraf. In einer deutschlandweiten Vergleichsstudie (Egeln et al., 2003: 65) wurde zudem gezeigt, dass akademische Spin-offs in forschungs- und wissensintensiven Branchen im ersten Jahr nach der Gründung einen höheren Personalstock (fünf Vollzeitbeschäftigte) aufwiesen als der Durchschnitt aller Unternehmen in diesem Bereich(3,8 Vollzeitbeschäftigte).

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es eine Reihe staatlicher Förderinstrumente, die speziell akademische Spin-offs adressieren. Im Zuge der Anfang 1999 wirksam gewordenen Novellierung des Hochschulrahmengesetzes wurde die Förderung von Wissens- und Technologietransfer als eine neue, zusätzliche Aufgabe der Universitäten festgelegt. Aktivitäten in diesem Bereich gab es zwar bereits vor dieser Zeit, dennoch ergaben sich hieraus neue Impulse die bis heute sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene fortwirken. Neben bundesweiten Programmen zur Förderung von Spin-off-Gründungen aus Wissenschaft und Forschung, wie den seit 1997/98 laufenden EXIST-Wettbewerben (für eine Übersicht siehe BMWi 2006), gibt es eine ganze Reihe von Landesprogrammen mit ähnlicher Ausrichtung (PFAU in Nordrhein-Westfalen, FLÜGGE in Bayern usw.). Die außeruniversitären Forschungsorganisationen Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft sowie die Helmholtz- und die Leibniz-Gemeinschaft haben ebenfalls Strukturen aufgebaut, die solche Gründungsprozesse aus ihren Instituten und Zentren unterstützen. 1

Erstaunlicherweise konzentrieren sich diese Programme und Förderkampagnen auf nur einen kleinen Ausschnitt des Gründungsgeschehens in Deutschland – wobei eine exakte quantitative Erfassung durchaus problematisch ist. Die Schwierigkeit beginnt bereits bei der Auswahl der Befragungsebene, um entsprechende Informationen zusammenzutragen. Eine Befragung allein der Institutsleiter und Hochschullehrer führt ebenso regelmäßig zu einer unvollständigen Erfassung der Grundgesamtheit, wie die ausschließliche Befragung von Transferstellen oder Inkubatoren (Gründerzentren). Beiden Erhebungsebenen ist offenbar jeweils nur ein Teil der tatsächlichen Ausgründungen bekannt. Ein anderer Weg ist die Befragung von Unternehmen. Basierend auf Daten des ZEW-Gründungspanels wurde eine solche Befragung von Egeln et al. 2002 basierend auf einer Stichprobe durchgeführt, so dass mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% die Gesamtzahl akademischer Spin-off-Gründungen hochgerechnet werden konnte (2002: 6). Demnach sind in Deutschland von den jährlich insgesamt rund 250.000 Unternehmensgründungen (für 1996 bis 2001) 2,7 Prozent akademische Spin-offs. Bezogen auf Gründungen durch Akademiker (37.700 p.a.), beträgt der Anteil der Spin-offs etwa 18 Prozent. Der überwiegende Teil der Unternehmensgründungen durch Akademiker (82 Prozent) sind Start-ups.2

Dass die staatlichen Förderinitiativen dennoch einen so (überraschend) starken Schwerpunkt auf die Förderung der Spin-offs legen, ist auf die eingangs bereits angesprochenen besonderen Potenziale, die diesen zugesprochen werden, zurückzuführen. Akademische Spin-offs seien in besonderem Maße innovativ und wachstumsstark und durch den Transfer neuester wissenschaftlich-technologischer Erkenntnisse in die Wirtschaft in der Lage, zu grundlegendem Strukturwandel beizutragen, Zukunftsfähigkeit zu steigern und insgesamt zur verbesserten Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beizutragen (Hemer, Schleinkofer et al. 2006). Prominente, vorwiegend US-amerikanische Beispiele (regionaler) Prosperitätssteigerung durch Spin-off-Gründungen aus Forschungseinrichtungen werden oft als Beleg für die Erfolgspotenziale solcher Förderung (und nicht selten auch als Blaupausen für deren Ausrichtung) herangezogen. Herausragende Beispiele sind die „Route 128“ in Massachusetts mit dem Massachusetts Institute of Technology, dem MIT (Bathelt 1990), und das Silicon Valley mit der Universität Stanford als zentraler Mutterorganisation (Saxenian, 1994). Hier führten Unternehmensgründungen aus Forschungseinrichtungen und Universitäten, oft im Kontext rüstungstechnologischer Forschungsprojekte, zur Bildung regionaler Cluster von jungen, forschungs- und entwicklungsintensiven Unternehmen, die einen kumulativen Effekt auslösten, indem sie wiederum selbst zur Ausgangbasis weiterer (nun per Definition nicht mehr akademischer) Spin-offs wurden. Beispiele sind u. a. IBM und Raytheon (Bathelt, Glückler 2002).
Kritiker stellen jedoch genau diese Qualitäten der Spin-offs in Frage. Beispielsweise wird die grundlegende Annahme höherer Wachstumsraten und damit des relevanten Beitrags zu ökonomischer Entwicklung einer Volkswirtschaft, die hinter der Förderung wissenschaftlich-technologischer Spin-offs steht, nicht von allen geteilt. Vorliegende Studien zeigen, dass gerade im Hochtechnologiesektor die Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmen besonders gering ist (Audretsch, Mata 1995). Andere widersprechen dem Postulat der besonderen Wachstumsdynamik gerade kleiner und mittlerer Unternehmen (Martinelli, Schoenberger 1991).
Insbesondere aber an der Annahme, dass sich derartige Gründungsprozesse und damit im weiteren Sinne regionalökonomische Entwicklungszyklen mittels staatlicher Top-down-Verfahren initiieren lassen, scheiden sich die Geister. Ergebnisse regionalökonomischer und regionalgeographischer Arbeiten belegen deutlich, dass die Entwicklung gerade der „Paradebeispiele“ – Silicon Valley und Route 128 – weitgehend ungeplant verlief und historisch einmaligen „windows of locational opportunities“ folgte (Storper, Walker 1989).

Bei allem Engagement, das Entscheidungsträger aus Politik, Forschung und Wirtschaft in die Förderung akademischer Spin-off-Gründungen investieren – die verfolgten Ziele, stellen sich nur partiell und eher langsam ein. Gründe hierfür sind u.a. Überregulierungstendenzen einzelner Förderprogramme, bürokratische Hindernisse bei Unternehmensgründungen, der nach wie vor problematische Zugang zu (Risiko-)Kapital, aber auch eher soziale Aspekte wie Konservatismus und wenig ausgeprägte Risikobereitschaft. Daran, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen per se das erforderliche unternehmerische „Format“ und die notwendige Risikobereitschaft mitbrächten, zweifeln einige Autoren grundsätzlich (Hemer, Schleinkofer et al. 2006: 189f). Auch, dass sich Risikobereitschaft und Unternehmergeist („entrepreneurial spirit“) gezielt durch staatliche Fördermaßnahmen schaffen ließe, wird hier kritisch gesehen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, „dass die auf rasches Unternehmenswachstum gerichteten Appelle sowohl der Politik als auch der Kapitalgeberszene und die eindeutige Priorisierung der (seltenen) „Stars“, „Gazellen“ oder „High-Flyer“ in der öffentlichen Präsentation an der Wirklichkeit vorbei gehen und zudem den deutschen Gründerpersönlichkeiten nicht gerecht werden“ (2006: 40).

 

1Max-Planck-Gesellschaft: http://www.max-planck-innovation.de/de/index.php
Fraunhofer-Gesellschaft: http://www.fraunhoferventure.de/
Helmholtz-Gemeinschaft: http://www.helmholtz.de/forschung/technologietransfer/spinoffs/
Leibniz-Gemeinschaft: http://www.leibnizx.de/

2Berechnungen basierend auf dem Mittelwert der Jahre 1996 bis 2001. Egeln et al. berücksichtigen nur solche akademischen Gründungen, die in forschungs- und wissensintensiven Branchen tätig sind. Bezogen auf die durchschnittliche jährliche Gesamtzahl von 255.800 Gründungen entfallen nach Angabe der Autoren 64.400 davon auf forschungs- und wissensintensive Branchen. In den dann verbleibenden 191.400 Gründungen in den übrigen Branchen werden keine akademischen Spin-offs vermutet bzw. gemäß der herangezogenen Definition nicht berücksichtigt, da man gezielt Gründungen aus Handel, Gastgewerbe, Baugewerbe, konsumnahe Dienstleistungen etc. ausschließen will. Hierunter wird sich sicher ebenfalls ein gewisser Anteil von Gründungen durch Akademiker finden lassen. Jedoch legen Egeln et al. in ihrer Untersuchung großes Gewicht auf wissensintensive, weil bspw. aktiv forschende oder entwickelnde Unternehmen.

Referenzen

ADT, 1998: Projekt ATHENE – Ausgründungen technologieorientierter Unternehmen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Berlin : Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren.
Audretsch, D. / Mata, J., 1995: The post-entry performance of firms: Introduction. International Journal of Industrial Organisations 13, 413-419.
Bathelt, H. / Glückler, J., 2002: Wirtschaftsgeographie: Ökonomische Beziehungen in räumlicher Perspektive. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Hrsg.), 2006: EXIST – Existenzgründungen aus Hochschulen. Bericht der wissenschaftlichen Begleitung zum Förderzeitraum 1998 bis 2005 (Kurzfassung). Forschungsbericht Nr. 555, Berlin.
Egeln, J. / Gottschalk, S. / Rammer, C., 2002: Spinoff-Gründungen aus der öffentlichen Forschung in Deutschland. Gutachten für das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bonn, Berlin: BMBF.
Egeln, J. / Gottschalk, S. / Rammer, Ch. u. A. Spielkamp, 2003: Spinoff-Gründungen aus der öffentlichen Forschung in Deutschland. ZEW Wirtschaftsanalysen, in: Schriftenreihe des ZEW, Band 68, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden
Hemer, J. / Berteit, H. / Walter, G. / Göthner, M., 2006: Erfolgsfaktoren für Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft. ISI-Schriftenreihe Innovationspotenziale. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag.
Hemer, J. / Schleinkofer, M. / Göthner, M., 2006: Akademische Spin-offs in Ost- und Westdeutschland und ihre Erfolgsbedingungen. Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, Arbeitsbericht 109.
Knecht, T., 1997: Innovative Spin-off Unternehmen aus Bayerischen Universitäten. Eine bayernweite Bestandsaufnahme. Dissertation a.d. Ludwig Maximilians Universität München
Martinelli, F. / Schoenberger, E., 1991: Oligopoly alive and well: notes for a broader discussion of flexible accumulation. In: Benko, G., Dunford, M. (Hg.): Industrial change and regional development: the transformation of new industrial spaces. London: Belhaven, 117-133.
Pleschak, F., 2002: Gründungen aus der Wissenschaft – Technologietransfer über Köpfe, in: Koschatzky, K., Kulicke, M. (Hg.): Wissenschaft und Wirtschaft im regionalen Gründungskontext. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 157-164.
Saxenian, A., 1994: Regional Advantage: Culture and competition in Silicon Valley and Route 128. Cambridge, London: Harvard University Press.
Schamp, E.W., 2000: Vernetzte Produktion. Industriegeographie aus institutioneller Perspektive. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
Schmoch, U., 2003: Hochschulforschung und Industrieforschung. Perspektiven der Interaktion. Frankfurt am Main: Campus Verlag.
Storper, M. / Walker, R., 1989: The capitalist imperative. Territory, technology, and industrial growth. New York, Oxford: Basil Blackwell.